Nach einem Tag auf der Skipiste, der Langlaufloipe oder unterwegs mit den Schneeschuhen überfällt Wintersportler am Abend eine bleierne Müdigkeit. Wer in einem Winterferienort Erholung geniesst, dem gibt die ungewohnte Höhenlage wortwörtlich den Rest: Man sinkt oft früher als gewohnt, wohlig erschöpft ins Bett, schläft gut ein und lange durch.

Zentraler Tiefschlaf

Kein Wunder, denn Sport und Schlaf mögen sich. Studien belegen, dass sich körperliche Aktivität positiv auf die Einschlafphase, die Tiefschlafphase und allgemein auf die Schlafqualität auswirkt. Dabei wird die Einschlafphase verkürzt, die Schlafdauer verlängert und die Schlafqualität erhöht. Bereits 150 Minuten moderate, körperliche Aktivität pro Woche – was in etwa den Bewegungsempfehlungen für Erwachsene entspricht – hat eine um 65 Prozent verbesserte Schlafqualität zur Folge. Eine Untersuchung der Universität Basel zeigt, dass sich die Schlafdauer nach intensiver, körperlicher Aktivität zu Gunsten besserer Tiefschlafphasen verlängert. Der Tiefschlaf ist für unsere Erholung zentral: In dieser Zeit findet die Regeneration von Muskelzellen, Knochen und Gewebe statt. Das ist eine wichtige Grundlage für unsere Leistungsfähigkeit.

Schlafkomfort erhöhen

Wichtig ist, zwischen Sport und dem Zubettgehen, mindestens zwei Stunden Zeit verstreichen zu lassen – damit der Kreislauf zur Ruhe kommen kann. Auf ein zu üppiges Nachtessen und übermässigen Alkoholkonsum sollten Sie besser verzichten. Beides kann die Schlafqualität beinträchtigen. Achten Sie auch im Hotel oder in der Ferienwohnung auf hochwertige Qualitäts-Bettwaren, die Ihren persönlichen Schlafkomfort erhöhen und für rundum gelungene Regeneration sorgen.