Am 20. März ist Frühlingsanfang. Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen milder. Gerade jetzt fühlt sich jeder Dritte schlapp, müde, kraft- und lustlos. Für die Wissenschaftler ist das Phänomen eine Mischung von Müdigkeit, also körperlicher und geistiger Erschöpfung, und Schläfrigkeit, also erhöhtem Schlafbedürfnis. Die typische Frühjahrsmüdigkeit dauert einige Tage bis höchstens vier Wochen.

Als Gegenmittel eignen sich frische Kost, Bewegung und viel Tageslicht. Nach der schweren, vitalstoffarmen Winterernährung braucht der Körper dringend einen Vitamin-Kick. Ideale Muntermacher sind Birnen und Äpfel, Gemüse wie Rüebli, Spinat, Federkohl oder Blattsalate. Sport und Spaziergänge in der erwachenden Natur sind Balsam für den Kreislauf. Sonne kurbelt die Bildung von Serotonin an, das hebt die Laune.