Wer gut geschlafen hat, geniesst sein Leben.
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„Während des Schlafs habe ich nichts zu wollen oder zu müssen.“

25 Okt

Vermutlich ist das eine Kunst: den Schlaf zu achten und ihm Raum zu geben, ihn aber auch in Ruhe zu lassen. „Schlaf ist für mich eine Phase, in der ich meiner individuellen Natur die Regie überlasse“, sagt Thea Herold, Schlafakademie Berlin. Für die meisten von uns, die wir gern alles unter Kontrolle haben, ist das ungewohnt. Hans‐Günther Weess, Schlafexperte, drückt es so aus: „Eigentlich geht es darum, dem Schlaf nicht im Weg zu stehen. Dann kommt er von ganz allein, wie Hunger oder Durst.“ Weess plädiert dafür, dass der Schlaf unbedingt eine leistungsfreie Zone bleiben muss, weil es die letzte ist, die wir haben. Und es gilt zu respektieren, dass der Schlaf keiner Norm folgt, denn die Persönlichkeit, die jeder hat, zeigt sich auch nachts. Thea Herold sagt: „Wir bekommen Schlaf in die Wiege gelegt. Natürlich muss man sich Hilfe holen, wenn es dabei Probleme gibt. Aber wie das Atmen ist Schlaf bestenfalls etwas, um das ich mir keinen Kopf machen muss. Während des Schlafs habe ich nichts zu wollen oder zu müssen, er ist ein Geschenk der Natur.“

Weitere Argumente für den Schlaf finden Sie im Artikel von Brigitte „Haben wir verlernt zu schlafen?“ auf blendle.com.

Heute ist der Weltgesundheitstag!

7 Apr

Schlafen trägt wesentlich zu Ihrer Gesundheit bei. Hier ein paar Tipps für einen guten Schlaf:

– Hinweise fürs Schlafzimmer: nicht zu warm, keine Lichtquellen, keine Uhr, kein Fernsehen, kein Computer.

– Das Bett nur zum Schlafen nutzen und erst dann ins Bett gehen wenn man wirklich müde ist. Bei Wachphasen raus aus dem Bett.

– Persönliches Schlafbedürfnis herausfinden und sich danach richten.

– Regelmässig schlafen, auch am Wochenende.

– Störende Gedanken aufschreiben und ausserhalb des Schlafzimmers liegen lassen.

– Am Tag aktiv sein und sich genügend bewegen.

– Entspannen lernen, z.B. durch Autogenes Training, Yoga, etc.

– Abends keine körperlichen oder geistigen Anstrengungen, keine Computernutzung vor dem Schlafengehen.

– Keine Angst vor schlafarmen Nächten, einzelne Nächte mit wenig Schlaf sind normal.

– Kein schweres Essen und kein übermässiger Alkohol am späten Abend.

Freitag, 13. März: Weltschlaftag

13 Mrz

Giraffen benötigen nur zwei Stunden Schlaf täglich, ein Tiger hingegen ruht sich 16 Stunden aus. Wie unterschiedlich die Tierwelt auch schläft, für uns Menschen gilt: Ein guter Tag beginnt nachts!

Gesunder Schlaf erhöht Ihre Lebensqualität. Wer gut schläft, steht morgens erholt auf, bereit, den Herausforderungen des Tages zu begegnen. Feiern wir also diesen Tag und gönnen wir uns ein zusätzliches Stündchen Schlaf!

Gute Nacht und schlafen Sie tief und fest unter einem wunderbar kuschelig Daunenduvet!

Es ist die leere Zeit, die besonders kostbar ist!

3 Okt

Descartes, Hume und Locke gehörten zu den ersten, die den Schlaf wegen seiner angeblichen Irrelevanz für Verstand und Erkenntnis in Misskredit brachten. Heute haben wir eine globale Infrastruktur des pausenlosen Einkaufens, Arbeitens und Kommunizierens. Pausenlos, das heisst 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen der Woche.

Antischlafmittel sind das neue Lifestyleprodukt, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Dabei blieb der Schlaf, während die anderen Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und Sex schon früh finanziell ausgeschlachtet wurden, lange Zeit der einzige nicht kontrollierbare Rückzugsort vor den Zwängen des Kapitalismus.

Noch vor hundert Jahren verbrachten die Menschen regelmässig zehn Stunden schlafend. Der heute allgegenwärtige Schlafmangel ist Symptom eines beschleunigten Lebens, bei dem die persönlichen Gedanken und Gefühle an den Rand gedrängt werden.

«Ab ins Bett, schliesst die Augen», fordert uns Jonathan Crary daher auf, damit wir uns in den Gefilden der Pause und der vermeintlichen Leere zumindest zwischendurch befreit fühlen können.

24/7 – Schlaflos im Spätkapitalismus (Wagenbach Verlag)
Ein Buch von Jonathan Crary, Kunstkritiker, Essayist und Meyer-Schapiro-Professor für moderne Kunst und Theorie an der Columbia University in New York.

Produktiv und kreativ dank gutem Schlaf

1 Okt

Schlaf ist für uns lebensnotwendig – und kein verzichtbarer Luxus. Er ist wichtig für den ganzen Körper, in erster Linie aber für das Gehirn. Das Bewusstsein für eine Weile beiseite zu legen, ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Wenn auch der Gedanke, in Bewusstlosigkeit zu versinken, beängstigend erscheinen mag, so hat doch schon jeder erlebt, wie produktiv das sein kann. Da geht man abends mit einem ungelösten Problem ins Bett und wacht morgens mit einem Aha-Effekt auf. Das kommt daher, dass das Gehirn «den Spreu vom Weizen» trennt. Wichtiges wird gespeichert, Unwichtiges gelöscht; neu erworbene Gedächtnisinhalte werden nicht nur repetiert, sondern auch umgestaltet.

Das können wir uns zunutze machen. Albert Einstein ist ein gutes Beispiel dafür: Die Relativitätstheorie soll ihm im Schlaf als Eingebung zugeflogen sein.