Wer gut geschlafen hat, geniesst sein Leben.
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Merken Sie überhaupt noch, wie müde Sie sind?

11 Okt

Oder gehören Sie zu denen, die unter einer Art fortgeschrittener Müdigkeit leiden, die Sie nicht einmal mehr bemerken? Und das, weil Sie sich nicht daran erinnern können, wie es sich anfühlt, nicht müde zu sein? Ich habe Ihnen hier ein wissenschaftlich belegtes Argument, das vielleicht dazu beiträgt, dass Sie anfangen, sich genug Schlaf zu gönnen: „Schlaf ist eine Zeit intensiver neurologischer Aktivität – eine reiche Zeit der Erneuerung, der Gedächtnisfestigung, der Gehirnerholung und neurochemischen Reinigung, die der Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit dient. Richtig bewertet ist die Zeit, die wir schlafend verbringen, ebenso wertvoll wie die Zeit, in der wir wach sind. Tatsächlich erhöht die richtige Menge an Schlaf die Qualität jeder Minute, die wir mit offenen Augen verbringen“. Das schreibt Arianna Huffington in ihrem Buch „Die Schlaf-Revolution“.

Falls Sie zusätzliche Motivation brauchen, Ihrem Bedürfnis nach Schlaf nachzugeben, lesen Sie doch den Artikel von Brigitte „Haben wir verlernt zu schlafen?“ auf blendle.com.

Das Märchen vom besten Schlaf vor Mitternacht

6 Nov

Ob Sie vor oder nach Mitternacht ins Bett gehen, spielt keine Rolle. Viel wichtiger ist, dass Sie Ihrem individuellen Schlafbedürfnis hinsichtlich Länge und Zeitpunkt des Schlafes nachkommen.

Warum dem so ist? Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass der Anteil von Tiefschlaf in den ersten Stunden des Schlafes am besten ist. Wenn man also davon ausgeht, dass der Mensch abends um neun oder zehn ins Bett geht, stimmt die Ansicht vom besten Schlaf vor Mitternacht schon. Heute stimmt das „früh hinein und früh hinaus“ natürlich nicht mehr. Das heisst, wenn Sie um 2.00 Uhr nachts schlafen gehen und morgens um 9.00 Uhr wieder aufstehen, haben Sie genauso viel Tiefschlaf, wie wenn Sie um 21.00 Uhr ins Bett gehen. Irgendwie beruhigend, finden Sie nicht?

Säuglinge und alte Menschen schlafen anders

28 Okt

Stellen Sie sich vor: Bereits ab der 26. Schwangerschaftswoche lässt sich der Schlaf beim Fötus nachweisen. Im ersten Jahr nach der Geburt verbringt der kleine Mensch etwa 16 Stunden täglich im Schlaf und verschafft damit nicht nur sich, sondern oftmals auch der Mutter die dringend benötigte Ruhezeit. Im Unterschied zu späteren Jahren ist der Schlaf in diesem Alter allerdings über mehrere Phasen am Tag und in der Nacht verteilt.

Mit dem fünften Lebensjahr ändert sich dieses Schlafmuster. Das Kind schläft jetzt ungefähr zehn bis zwölf Stunden während der Nacht und hält tagsüber allenfalls noch einen Mittagsschlaf von ein bis zwei Stunden. Mit dem Schulalter sinkt das Bedürfnis nach Schlaf weiter und pendelt sich bei etwa achteinhalb Stunden ein.

Je älter der Mensch wird, desto geringer ist sein Bedürfnis nach Nachtschlaf. Bei einem siebzigjährigen Menschen beträgt die nächtliche Schlafenszeit nicht selten nur noch fünf oder sechs Stunden. Allerdings halten viele ältere Menschen auch tagsüber kürzere und längere Schlafpausen, so dass sie nicht selten auf eine Gesamtschlafenszeit von acht Stunden kommen.

Es ist die leere Zeit, die besonders kostbar ist!

3 Okt

Descartes, Hume und Locke gehörten zu den ersten, die den Schlaf wegen seiner angeblichen Irrelevanz für Verstand und Erkenntnis in Misskredit brachten. Heute haben wir eine globale Infrastruktur des pausenlosen Einkaufens, Arbeitens und Kommunizierens. Pausenlos, das heisst 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen der Woche.

Antischlafmittel sind das neue Lifestyleprodukt, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Dabei blieb der Schlaf, während die anderen Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und Sex schon früh finanziell ausgeschlachtet wurden, lange Zeit der einzige nicht kontrollierbare Rückzugsort vor den Zwängen des Kapitalismus.

Noch vor hundert Jahren verbrachten die Menschen regelmässig zehn Stunden schlafend. Der heute allgegenwärtige Schlafmangel ist Symptom eines beschleunigten Lebens, bei dem die persönlichen Gedanken und Gefühle an den Rand gedrängt werden.

«Ab ins Bett, schliesst die Augen», fordert uns Jonathan Crary daher auf, damit wir uns in den Gefilden der Pause und der vermeintlichen Leere zumindest zwischendurch befreit fühlen können.

24/7 – Schlaflos im Spätkapitalismus (Wagenbach Verlag)
Ein Buch von Jonathan Crary, Kunstkritiker, Essayist und Meyer-Schapiro-Professor für moderne Kunst und Theorie an der Columbia University in New York.

Der Schlaf stärkt die Körperabwehr

16 Sep

Sie haben sich am Wochenende die Nacht um die Ohren geschlagen, prompt kratzt am Montag der Hals. Eine Erkältung kündigt sich an. Das ist kein Zufall, denn Ihr Immunsystem nimmt Ihnen zu wenig Schlaf übel. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Deshalb darf sich, wer zu wenig schläft, nicht wundern, wenn sein Immunsystem keine Höchstleistung erbringt.

Genügend Schlaf ist ein wesentlicher Aspekt unserer Gesundheit. Schon bei geringem Schlafmangel schüttet der Körper vermehrt Entzündungsbotenstoffe aus. Für Menschen, die dauerhaft schlecht oder zu wenig schlafen, ist das ein Risiko. Sie könnten zum Beispiel an einer Herz-Kreislauf-Krankheit oder an Gelenkproblemen erkranken. Beides geht oft auf chronische Entzündungen im Körper zurück.